DRACHENFLIEGER-CLUB HOHENNEUFFEN e.V.

 

 

 

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Sicherheitsmitteilung

Sicherheitsmitteilung Gurtzeug Gin Gliders Yeti Convertible 2


Gin Gliders hat eine Sicherheitsmitteilung zu diesem leichten Bergsteigergurtzeug veröffentlicht. Es war zu einem Vorfall gekommen, weil ein Pilot die Schlaufe der seitlichen Gurte nicht in die Hauptkarabiner eingehängt hatte. Die Sicherheitsmitteilung ist vorerst nur in Englisch veröffentlicht (
PDF Download)Sicherheitsmitteilung Gurtzeug Gin Gliders Yeti Convertible 2 Musterprüfnr. PH_192.2017

Volker Joffe ist tot. Drachenflieger der ersten Generation, langjähriger Mitautor unserer Vereinszeitung, viele Jahre Organisator legendärer Vereinsausflüge, ist zu seinem letzten Flug gestartet.

 

Nie werde ich vergessen, wie Volker 1978 von einer Siegehrung aus Hamburg zurückkehrte, er gewann mit seinen Schülern einen Preis bei einem Wettbewerb für das Auto der Zukunft, und freudestrahlend erzählte, er habe auf der Fahrt mit dem Zug einen Kollegen kennengelernt, den anderen Preisträger und der sei in seiner Freizeit Fluglehrer, Drachenfluglehrer, in Münsingen. Wir hatten uns oft darüber unterhalten, über die ganz neue Möglichkeit, in die dritte Dimension vorzustoßen. Und Volker, begnadeter Skifahrer, Bergfex sowieso, griff sofort zu. Ein halbes Jahr später besuchte ich ihn an einem Samstag, mitten im Winter, in Münsingen. Es war unglaublich. Der Himmel war grau, es war bitterkalt, windig – aber unermüdlich trugen die bärtigen Männer bunte Drachen den Hang hoch, stellten sich zwischen die Wacholderbüsche und rannten los, nur um den Boden unter den Füßen zu verlieren und mit strahlenden Gesichtern 100, 200m weiter wieder einzuschlagen. Am nächsten Wochenende gehörte ich dazu. Volker führte mich dann in die Szene am Hohenneuffen ein, nahm mir die Ehrfurcht vor den „erfahrenen“ Piloten dort und saß lange Jahre mit mir zusammen am Vorstandstisch. Neunerköpfle, Sand in Taufers, vor allem aber unsere legendären Herbstflüge von der Plose bleiben all denen in Erinnerung, die dabei waren. Und natürlich die Abende danach. Später wechselte Volker zum Gleitschirm, dem DCH blieb er treu.

Auch wenn er kaum mehr bei uns flog, das Sommerfest ließ er nie aus und auch nicht das winterliche Dreikönigsfliegen.

 

Am Freitag, 10.Juni um 13 Uhr nehmen wir in Grötzingen Abschied von unserem langjährigen Vereinsmitglied und alten guten Freund Volker.

 

"Wenn man mit Flügeln geboren wird, sollte man alles dazu tun, sie zum Fliegen zu benutzen“(Florence Nightingale)

 

DCH

Dieter Rebstock

 

 

 
die Alb von oben
Geschrieben von: D.R.   
Mittwoch, den 01. Juni 2016 um 14:06 Uhr

Die Alb von oben

 

In der neuen Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „Alblust“ (2/ 2016) Alblust1

berichtet ein schöner Artikel über das Drachen- und Gleitschirmfliegen am Hohenneuffen.

 

Ausfführlich werden die Anfänge der Fußstartfliegerei am Albtrauf geschildert,

die Erfolge der Piloten und die Besonderheiten der unterschiedlichen Fluggeräte.

Die faszinierenden Bilder, die den stimmungsvollen Text begeleiten, laden ein zu einem Ausflug nach Beuren, Neuffen oder auf die Burg, um dem Treiben der Piloten vor Ort zuzuschauen.

 

Alblust 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drachenfliegerclub Hohenneuffen

 

 

 

 
Freitag 22.04.16
Geschrieben von: Dieter   

Beobachtungen eines alternden Drachenfliegers am Himmel über dem Hohenneuffen

 

Es ist Freitag 22.04.16

 

Sanfter Nordwind streicht über den Blütentraum am Fuße der Alb. Fahle Sonnenstrahlen schimmern durch den mit hohen Wolken bedeckten Himmel. Immer wieder lösen sich warme Luftblasen und heben Kirschblüten und allerlei Fluggerät hoch über den Albtrauf. Der Himmel füllt sich, der Luftverkehr nimmt zu; am Boden würde Feinstaubalarm ausgelöst.

 

So weit die Romantik.

 

Die harte Realität war allerdings ähnlich positiv. Mich hat die Disziplin überrascht, mit der die große Mehrzahl der Piloten, trotz zeitweiliger hoher Dichte, geflogen ist. Hilfreich war natürlich die ruhige Luft, die schwache Thermik.

In fast 2 h kam es für mich zu keiner gefährlichen Situation.

Und daß ich 1, 2 mal beim Kreisen ausweichen mußte, ist bei dem Gedränge normal. Wahrscheinlich habe ich genau so oft Schirme zum Manöver gezwungen?!

 

Aber, und das war so auffällig, daß ich es ansprechen muß:

Es gibt Gleitschirmflieger, die immer, wirklich immer, nur in eine Richtung schauen, zur Kurveninnenseite.

Der Luftraum um sie rum ist terra inkognita. Das halte ich für gefährlich. Vielleicht täusche ich mich, aber aus meiner Erfahrung ist es wichtig, ab und zu den 360° Blick zu versuchen. Nur wenn ich weiß, wer und was alles noch um mich rum ist, kann ich verantwortungs - und rücksichtsvoll fliegen. Gestern waren keine abrupten Manöver erforderlich, so weich gings um die Ecke. Bei harter Thermik, böigem Wind etc. sieht es aber anders aus. Wenn ich mit 50km/h hinter einem Schirm fliege, der kurz anbremst, weil er mich nicht registriert hat, rausche ich in nullkomanix ins Netz.

Also, zur Sicherheit von uns allen, laßt ab und an die Birne kreisen.

(Das wesentliche Objekt meiner Beobachtung war ein lindgrüner Schirm mit orangefarbener Anströmkante und roten Zwickeln am Flügelende. Der Helm, der stur das Zentrum im Auge hatte, war bordeauxrot).

 

Lange Schatten legen sich übers Land. Leise raschelnd gleiten bunte Schirme über den Waldrand, gleiten aus und bringen ihre Piloten sicher wieder auf den Boden. In E'weiler zerlegt ein Veteran zufrieden seinen Kohlefaserboliden.

Alles gut.

 

Dieter Rebstock

 

 

 
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